Nadia Murad Zentrum
Das Nadia Murad Zentrum in Lörrach setzt fach- und kulturspezifische Projekte im Bereich der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung für geflüchtete Kinder, Jugendliche und deren Familien um.
Hilfe kann jeder geflüchtete Mensch in Anspruch nehmen, unabhängig seines Rechtsstatus, seiner Nationalität, politischen, ethnischen, religiösen oder sonstigen Zugehörigkeit.
Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Betreuung und Behandlung traumatisierter Flüchtlingskinder und -jugendlicher und deren Eltern, sowie der fachgerechten Begleitung von Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebenssituation von geflüchteten Familien, die Förderung ihrer Gesundheit und damit einhergehend eine bessere und gerechtere Integration zu ermöglichen.
Unser Angebot
- Psychosoziale Beratung und Begleitung
- Einzeltherapie für Kinder und Jugendliche
- Beratung für Familien
- Beratung für Eltern und Bezugspersonen
- Beratung bei Erziehungsfragen
- Gruppenbehandlungen für Kinder von 4-13 Jahren und für Jugendliche und Erwachsene von 14-21 Jahren
- Stabilisierungsgruppen für Frauen und Männer
Unser Angebot für Fachkräfte
- Beratung zum Thema Traumatisierung, Verhaltensauffälligkeit
- Fortbildung zum Thema Traumata und Achtsamkeit mit Kindern
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Quelle: Diakonisches Werk im Landkreis Lörrach
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.psz-loerrach.de
bedarfs.gerecht
Das PSZ als Modell der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation für Überlebende von Krieg, Folter, Verfolgung und Flucht
Ein gemeinsames Projekt mit der BafF und dem Caritasverband Lörrach. Finanziert von der Europäischen Union.
Weiter Informationen unter: https://www.baff-zentren.org/bedarfs-gerecht
Ein gemeinsames Projekt mit der BafF und dem Caritasverband Lörrach. Finanziert von der Europäischen Union.
Weiter Informationen unter: https://www.baff-zentren.org/bedarfs-gerecht
Pressemitteilung: Sarah Hagmann (Bündnis 90/Die Grünen) besucht das Nadia Murad Zentrum in Lörrach
Sachbericht des Nadia Murad Zentrums
Bericht des Nadia Murad Zentrums in "Angekommen,
aber nicht sicher?" von Terre des Hommes
Integrationspreis




Nadia Murad wurde 1993 in Kojo im Nordirak geboren. 2018 erhielt sie den Friedensnobelpreis für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt, die als Waffe in bewaffneten Konflikten benutzt wird. Sie gehört der jessidischen Minderheit im Nordirak an. Es gelang ihr nach 3 Monaten dem IS Terror zu entfliehen. Seitdem setzt sie sich unermüdlich für Frauen und Kinder ein, die Opfer von sexueller Gewalt und Menschenhandel sind.
Mit ihrer Arbeit als Aktivistin gibt sie Frauen und Kindern eine Stimme, eine Stimme die weltweit Gehör findet.
Nadias Grußbotschaft an uns:
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Freundinnen und Freunde,
es ist mir eine große Freude meinen Namen mit eurem Zentrum verbunden zu wissen. Was ich von euch über eure Arbeit erfahren habe reflektiert in Vielem wofür ich stehe.
Eure Anstrengungen Kinder, Jugendliche und ihre Familien in einem neuen Land, einem neuen Zuhause zu integrieren scheint mir überaus wichtig, um ein gesundes und glückliches Leben führen zu können – nach dem erfahrenen Terror in Kriegsgebieten und den Schrecken der Flucht.
Das Heilen erfahrener Traumata benötigt Zeit und Behandlung und Menschen, die einfühlsam und sorgend sind. Aus dem, was ich von euch erfahren habe, ist es das was ihr tut mit allen euren Angeboten für geflüchtete Menschen.
Ich sende euch alle meine guten Wünsche und danke euch für die Arbeit, die ihr verrichtet. Meine Wertschätzung für alle eure Angebote verbunden mit der Hoffnung, dass die Unterstützung der Menschen, um die wir uns alle sorgen von großem Nutzen sein kann.
In tiefer Verbundenheit
Nadia Murad
Beratungen, Hilfen und Dienste des Diakonischen Werkes sind offen für alle Ratsuchenden. Beratungen im Diakonischen Werk werden von speziell ausgebildetem Personal angeboten. Mitarbeiter/innen des Diakonischen Werkes unterliegen der Schweigepflicht. Beratungen im Diakonischen Werk sind in der Regel kostenfrei.

