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Pressemitteilung: Frau Flavia Zaka übernimmt die Schirmherrschaft für das Nadia Murad Zentrum

Das Nadia Murad Zentrum freut sich, bekannt zu geben, dass Frau Flavia Zaka die
Schirmherrschaft für das Zentrum übernimmt. Mit ihrem Engagement setzt sie ein wichtiges
Zeichen für Solidarität, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Nadia Murad Zentrum unterstützt geflüchtete und besonders schutzbedürftige
Menschen bei ihrer Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Der Schwerpunkt
der Arbeit liegt auf sozialer Beratung, psychosozialer und therapeutischer Betreuung von
Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Dabei richtet sich das Angebot insbesondere an
Menschen, die Krieg, Gewalt, Verfolgung oder Flucht erlebt haben.

„Wir freuen uns sehr, Frau Flavia Zaka als Schirmherrin an unserer Seite zu wissen. Ihr
Engagement wird dazu beitragen, die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen, die wir
begleiten, noch sichtbarer zu machen und unsere Arbeit nachhaltig zu stärken“, so Nazmije
Mahmutaj, die Leitung des Nadia Murad Zentrums.

Am 27. Oktober 2026 besuchte Frau Flavia Zaka gemeinsam mit ihrem Ehemann das Nadia
Murad Zentrum, um sich vor Ort ein persönliches Bild von der Arbeit des Zentrums zu
machen. Dabei erhielt sie umfassende Einblicke in die vielfältigen Unterstützungsangebote
für geflüchtete und besonders schutzbedürftige Menschen. Frau Zaka zeigte sich tief
beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden sowie von der wichtigen Arbeit, die das
Nadia Murad Zentrum täglich leistet.

Flavia Zaka ist kanadische Juristin und Senior Fellow bei der Europäischen
Stabilitätsinitiative (ESI), wo sie ihren Blick auf die Zukunft des Menschenrechtsschutzes
richtet. Ihre beruflichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Menschenrechte,
Umweltrecht und Public Policy. Dabei war sie unter anderem beratend für die kanadische
Regierung und internationale zivilgesellschaftliche Organisationen tätig. In Albanien geboren
und in Kanada aufgewachsen, lebt sie seit 2025 in Baden-Württemberg.

Ihre eigene Migrationserfahrung hat ihr Interesse an den Auswirkungen von Flucht und
Vertreibung sowie an den Bedingungen geprägt, die es Menschen ermöglichen, sich ein
neues Leben aufzubauen. Ihr besonderes Interesse gilt der psychischen Gesundheit und
den Folgen von Traumata sowie der Frage, wie Institutionen und Gemeinschaften Menschen
nach Gewalterfahrungen und Flucht besser bei der Verarbeitung des Erlebten und bei der
Rückgewinnung von Selbstbestimmung unterstützen können.
 
 
 
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